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Brennereien

Die Brennereien hinter den Whiskeys in unserem Regal.

Jede Brennerei unserer Karte, mit einer kurzen Vorstellung und den Whiskeys, die wir von ihr ausschenken. Die längeren Geschichten stammen aus unserer gedruckten Whiskey-Karte.

59 Brennereien

Schottland

Islay

Kilchoman

Eine Farmbrennerei auf Islay, 2005 eröffnet als erste neue Brennerei der Insel seit über 120 Jahren.

In unserem Regal (1)

Speyside

Highlands

Oban

An der Westküste in der Stadt Oban, gegründet 1794. Eine der kleinsten Brennereien Schottlands.

In unserem Regal (1)

Wolfburn

Thurso an der Nordküste, die nördlichste Brennerei auf dem schottischen Festland. 2013 wiederbelebt.

In unserem Regal (1)

Lowlands

Campbeltown

Inseln

Irland

Achill Island

Auf der Insel Achill in der Grafschaft Mayo, im westlichsten Teil Irlands. Eröffnet im Juni 2019.

Die Geschichte aus unserer gedruckten Karte

Die Achill Island Distillery ist nicht nur eine der jüngsten Whiskey Destillerien Irlands, sie ist die erste auf einer Insel, die der grünen Insel vorgelagert ist. Die Hersteller des Irish American Whiskey haben ihre Destillerie und ein Besucherzentrum im Juni 2019 auf der Insel Achill im westlichsten Teil Irlands eröffnet.

In unserem Regal (2)

Bushmills

Nordirland, an der Küste von Antrim. Seit 1608 zum Brennen lizenziert; die Destillerie selbst stammt von 1784.

Die Geschichte aus unserer gedruckten Karte

Die Marketing-Leute von Bushmills erzählen gerne, dass sie für die älteste Whiskey-Destillerie der Welt arbeiten, die Jahreszahl 1608 prangt unübersehbar auf jeder Flasche. Doch dies ist so nicht ganz korrekt. Richtig ist, dass Thomas Phillips 1608 vom englischen König James I die Lizenz erhielt, in einem kleinen Dorf namens Bushmills, gelegen an der Nordküste Irlands, Whiskey zu brennen. Damit hat sich aber auch schon die Geschichte, denn eine Destillerie mit dem Namen Bushmills wurde erst 1784 gebaut und registriert. Bis 2007 war die Bushmills Destillerie damit zumindest eine der ältesten lizensierten Destillerien in Irland, bis die Kilbeggan Distillery wieder in Betrieb genommen wurde, die nachweislich älter ist. Dennoch entstehen bei Bushmills in langer Tradition vor allem Single Malts in der klassischen dreifach-Brennweise, die mit ihrer Weichheit so charakteristisch für Irish Whiskey sind.

In unserem Regal (8)

Clonakilty

West Cork. Eine Familienbrennerei der Familie Scully, eröffnet im Frühjahr 2019.

Die Geschichte aus unserer gedruckten Karte

Gründer der Destillerie im Süden Irlands sind Michael Scully und seine Familie, die in der Nähe des Städtchens Clonakilty eine Farm betreiben. Die Anlage der Clonakilty Destillerie wurde im Frühjahr 2019 eröffnet, seit dem läuft auch die Produktion. Hier entstehen klassische, dreifach-gebrannte Single Malts und Single Pot Still Whiskeys, die Gerste kommt vom eigenen Familienbetrieb und von benachbarten Bauern der Küstenregion.

In unserem Regal (1)

Connacht

2014 von den Brüdern David und P. J. Stapleton gegründet, mit dem Ziel, typisch irischen Pot-Still-Whiskey zu machen.

Die Geschichte aus unserer gedruckten Karte

Die Idee zur Connacht Whiskey Company Ltd. stammt von den Brüdern David und P. J. Stapleton. Nachdem sie, so die Erzählung, auf dem Golfplatz von Connemara mit den drei Amerikanern Robert Cassell, Tom Jensen und John Romanelli ihre Investoren und Branchenexperten gefunden hatten, wurde die Connacht Whiskey Company 2014 gegründet. Ziel des Quartetts aus drei Amerikanern und einem Iren ist es, typisch irische Pot Still Whiskeys vor allem auf den nordamerikanischen Markt zu bringen. Der erste Alkohol floss bald aus den drei Brennblasen der neuen Destillerie, die in Ballina im County Mayo steht, zu der die namengebende Provinz Connacht gehört.

In unserem Regal (1)

Cooley

Bei Dundalk in der Grafschaft Louth. 1987 von John Teeling in einer ehemaligen Kartoffel-Brennerei gegründet.

Die Geschichte aus unserer gedruckten Karte

Der irische Jungunternehmer John Teeling wollte Ende der 1980er Jahre das faktische Monopol der Franzosen in der Republik Irland aufbrechen (der französische Getränke-Multi Pernod Ricard hatte zuvor die letzten irischen Whiskey Produzenten aufgekauft), alte Brenntraditionen erhalten und alte Marken wiederbeleben. Daher kaufte er 1987 eine einstige Kartoffel-Destillerie bei Dundalk nördlich von Dublin. Sein Ziel: Er wollte die Anlage zu einer unabhängigen Destillerie in der Republik umbauen. Teeling gab seiner Firma und der Brennerei den Namen der Halbinsel, auf der sie lag: Cooley. Die Anlage ging 1988 in Betrieb und hebt sich bis heute von anderen irischen Destillerien ab: Hier werden unterschiedliche Whiskey-Sorten und -Marken durch eine Kombination verschiedener Destillationsarten produziert. John Teeling verkaufte die Cooley-Destillerie 2012 an den amerikanischen Spirituosen-Riesen Beam-Suntory und legte damit den Grundstein für die Teeling Destillery seiner Söhne in Dublin und die Great Northern Distillery, die er selbst führt.

In unserem Regal (4)

Dublin Liberties

Im Dubliner Viertel Liberties, dem alten Arbeiterviertel. Die Produktion begann 2017.

Die Geschichte aus unserer gedruckten Karte

Die Dublin Whiskey Company wurde vom ehemaligen Diageo-Mitarbeiter Lorcan Rossi gegründet. Er erwarb bereits 2012 ein Grundstück im Dubliner Stadtteil Liberties, dem alten Arbeiterviertel der Hauptstadt, um dort die neue Brennerei gleichen Namens zu errichten. Im März 2016 kaufte sich dann die US-amerikanische Getränkegruppe Quintessentials Brands in das Projekt ein. Die Produktion begann 2017, Anfang 2019 folgte die Eröffnung der neuen Destillerie.

In unserem Regal (3)

Echlinville

Nordirland. Shane Braniff erhielt im Mai 2013 seine Brennlizenz und stellte endlich seinen eigenen Whiskey her.

Die Geschichte aus unserer gedruckten Karte

Als der nordirische Geschäftsmann Shane Braniff 2005 seine beiden Whiskey-Marken „Strangford Gold Irish Whiskey“ und „Feckin Irish Whiskey“ auf den Markt brachte, musste er die Basisbrände unter anderem bei Cooley zukaufen. Schon damals war es sein Traum, irgendwann einmal in seiner eigenen Destillerie Whiskey herzustellen. Bis dahin dauerte es noch etwas, doch im Mai 2013 erhielt Braniff die Lizenz, Spirituosen zu brennen, es war die erste Brennlizenz, die in Nordirland seit 125 Jahren ausgestellt wurde! Teil der Lizenz war es, auf dem Landsitz Echlinville, etwas außerhalb des Örtchens Kircubbin auf der Halbinsel Ards im County Down, eine Destillerie zu errichten. Das historische Anwesen gehörte praktischerweise Shane Braniff und seiner Frau Lynn. Also begannen die Bauarbeiten und im August 2013 flossen die ersten Tropfen aus den Stills. Im September 2015 wurde die Anlage eröffnet und seitdem werden in der familienbetriebenen Brennerei dreifach gebrannte Pot Still- und Malt- Whiskeys aus Gerste, die auf den Feldern der angrenzenden Farmen wächst, produziert. Das verwendete Wasser stammt aus einer nahe gelegenen Quelle.

In unserem Regal (1)

Glendalough

Grafschaft Wicklow, südlich von Dublin. Fünf Freunde gründeten sie 2011 und benannten sie nach dem Tal, in dem der heilige Kevin gebrannt haben soll.

Die Geschichte aus unserer gedruckten Karte

Das Tal von Glendalough ist wahrscheinlich eine der historischen Geburtsstätten der Destillationskunst in Irland: Aufzeichnungen aus dem Jahr 584 n. Christus beschreiben, wie hier, rund 40 Kilometer südlich von Dublin, Destillate aus Getreide und Rüben vom Heiligen Kevin hergestellt wurde. An diese Geschichte wollten fünf Freunde anknüpfen, als sie 2011 in Wicklow eine kleine Destillerie mit dem Namen des sagenumwobenen Tals gründeten. Im Mai 2014 floss dann der erste selbstgebrannte new make. Auch er wird für die ungewöhnlichen Glendalough Poitins, den eigenen Gin und natürlich den eigenen Whiskey verwendet. 2016 erwarb die kanadische Getränkegruppe Mark Anthony Brands Anteile an Glendalough und investierte mehr als fünf Millionen Euro in die Brennerei, um die Kapazitäten zu erweitern. Zudem ist ein Besucherzentrum an der Destillerie geplant. Nachdem die Eröffnung der Destillerie immer wieder verschoben wurde, soll es nun 2019 soweit sein.

In unserem Regal (5)

Hinch

Grafschaft Down, Nordirland. Gegründet von Aaron Flaherty, der 15 Jahre Whiskey-Erfahrung hat, unter anderem bei Bushmills.

Die Geschichte aus unserer gedruckten Karte

Die Hinch Brennerei im nordirischen County Down wurde von dem gebürtigen Belfaster Aaron Flaherty gegründet, der auf eine 15-jährige Erfahrung in der Whiskeybranche, unter anderem bei Bushmills, zurückblicken kann. Zudem arbeitete Flaherty bei verschiedenen schottischen Brennereien.

In unserem Regal (1)

Killowen

Im Herzen der Mourne Mountains in der Grafschaft Down.

Die Geschichte aus unserer gedruckten Karte

Die authentische Brennerei Killowen Distillery befindet sich im Herzen der Mournes in der Grafschaft Down, wo der Horizont von geschwungenen Hügeln eingerahmt wird, die sanft ins Meer abfallen. Es ist ein Ort, an dem alte Traditionen und die besten natürlichen Ressourcen vermischt wurden, um handwerklich hergestellte Spirituosen von Weltklasse herzustellen.

In unserem Regal (1)

Midleton

Midleton, Grafschaft Cork. Heimat von Jameson und Redbreast. Die Old Midleton Distillery wurde 1825 von den Brüdern Murphy gegründet.

Die Geschichte aus unserer gedruckten Karte

Die Midleton Distillery liegt im Süden Irlands, in der 24 Kilometer von Cork entfernten Kleinstadt gleichen Namens. Die Destillerie geht auf ein Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert zurück, in dem französische Mönche lebten. Die Old Midleton Distillery, Vorläufer der heutigen Anlage, wurde 1825 von drei Brüdern der Familie Murphy gegründet. Um das Überleben zu sichern und sich gegenseitig zu unterstützen, schlossen sich die Brennbetriebe aus der näheren Umgebung schon früh zusammen, 1966 kam dann die Fusion zwischen Midleton, Jameson und Powers zu den „Irish Distillers“. Schnell reifte die Idee die gesamte Produktion von Jameson und Powers nach Midleton zu verlegen. So wurde 1975 eine größere Destillerie in der Nähe der alten Brennerei erbaut, die heute zu den modernsten Destillerien der Welt und zum Pernod-Ricard-Konzern gehört. In Midleton werden mittlerweile die Whiskeys für zehn Marken gebrannt. Wenn es aber so etwas wie einen typischen Vertreter des Hausstils gibt, dann der Jameson-Blend, weich, cremig, leicht ölig, aber dennoch fruchtig.

In unserem Regal (20)

Pearse Lyons

Eine ehemalige Kirche in der Dubliner St James's Street, die zur Brennerei wurde.

Die Geschichte aus unserer gedruckten Karte

2012 hatte der amerikanische Milliardär irischer Abstammung, Dr. Pearse Lyons, mit seiner Firma Alltech's in Bagenalstown, im County Carlow, eine Brennerei eingerichtet. Geplant war die Produktion von Single Malt Whiskey. 2013 erwarben der durch die Tierfutterherstellung vermögend gewordene Lyons und seine Ehefrau Deirdre dann in Dublin eine ehemalige anglikanische Kirche aus dem 19. Jahrhundert in der St. James Street. Ihr Plan war einzigartig: Das ehemalige Gotteshaus sollte in eine Brennerei umgewandelt werden. Doch der Denkmalschutz verhinderte anfänglich die Umsetzung: die Kirchentüren waren zu schmal für Lieferung und Platzierung der Brennerei-Ausstattung und Brennblasen, Veränderungen aber durften nicht vorgenommen werden. Erst als das Dach repariert werden musste, bot sich die Möglichkeit, die Brennblasen von oben in das Gebäude einzulassen. Die Produktion wurde im Juni 2017 gestartet.

In unserem Regal (1)

Roe & Co

Ein Blend von Diageo, 2017 eingeführt und benannt nach dem Dubliner Brenner George Roe.

Die Geschichte aus unserer gedruckten Karte

Der Boom des Irish Whiskey geht auch an den Großen nicht vorbei. Anfang 2017 schloss denn auch der Getränke- Multi- und Guinness-Eigner Diageo die Lücke in seinem Whiskey-Sortiment, die seit dem Verkauf von Bushmills klaffte, und brachte mit dem „Roe & Co.“ einen Irish Whiskey-Blend auf den Markt. Der Blend ist nach George Roe benannt, einem alten Dubliner Whiskey- Produzenten, der seine Destillerie unweit des James Gate in der Thomas Street hatte, die für kurze Zeit sogar die größte Destillerie Irlands war. Zeitgleich kündigte Diageo an, rund 25 Millionen in den Aufbau einer eigenen, neuen Destillerie am alten Standort, dem St. James‘s Gate in Dublin zu investieren. Die neue Roe & Co. Destillerie ist seit Juni 2019 eröffnet.

In unserem Regal (1)

Royal Oak (Walsh Whiskey)

Royal Oak in der Grafschaft Carlow am Fluss Barrow. Die Walsh Whiskey Distillery eröffnete am 21. Juni 2016.

Die Geschichte aus unserer gedruckten Karte

Auch im Süden der grünen Insel ist man daran, den alten Traditionen ihr wohlverdientes Comeback zu bereiten. Am 21. Juni 2016 war es im County Carlow soweit: Nach mehr als 200 Jahren kehrte die Kunst der Destillation an die Ufer des Flusses Barrow im Südwesten Irlands zurück. Mit der Eröffnung der Walsh Whiskey Distillery in Royal Oak erfüllten sich Rosemarie und Bernard Walsh nicht nur den Traum von einer eigenen Brennerei. Die beiden Gründer sind in der Spirituosen-Branche keine Unbekannten, denn seit 1999 waren sie bereits mit dem „Hot Irishman“, einem Kaffee-Likör, erfolgreich auf dem Markt. U n t e r d e n M a r k e n „ T h e Irishman“ und „Writers‘ Tears“ kommen von den Walshs Single Malts und Pot Still Whiskeys als modern interpretierte irische Klassiker der Extra- Klasse. 2013 erwarb der italienische Getränkekonzern Illva Saronno die Hälfte der Unternehmensanteile; seit Anfang 2019 haben sich die Walshs und Illva Saronno getrennt. Die Familie Walsh hält seitdem nicht mehr die Destillerie, wohl aber die Rechte an den Whiskey-Marken und zeichnet sich für deren Qualität verantwortlich.

In unserem Regal (4)

Slane

Slane Castle im Boyne-Tal, Heimat der Familie Conyngham. Die Marke gehört heute Brown-Forman.

Die Geschichte aus unserer gedruckten Karte

Es geht auch blaublütig zu im irischen Whiskey Business: Slane Castle, Heimat der Familie Conyngham, gelegen im historischen Boyne-Tal, mag einigen vielleicht durch seine Open-Air-Rock- Konzerte ein Begriff sein. Doch hier wird auch Whiskey gemacht. 2014 überrasche Lord Mount Charles damit, dass er die eigene Marke „Slane Castle Whiskey“ und das Unternehmen an den US-amerikanischen Brown-Forman- Konzern verkauft hatte. Die neuen Eigentümer begannen umgehend für fast 50 Mio. US-Dollar eine Brennerei auf dem historischen Gelände von Slane Castle zu errichten und starteten die Produktion im Januar 2016. Seit Sommer 2017 ist die Destillerie für Besucher offen, in 2019 werden die ersten eigenen Tropfen abgefüllt.

In unserem Regal (1)

Teeling

Dublin. 2012 von Jack und Stephen Teeling gegründet; die Familie brennt seit 1782 in Dublin.

Die Geschichte aus unserer gedruckten Karte

Die Wiederauferstehung der irischen Whiskey-Industrie wäre ohne den Namen Teeling undenkbar. Dass auch John Teelings Söhne Jack und Stephen Whiskey im Blut haben, zeigte sich im Frühjahr 2012, als Jack Teeling, ohne zu wissen, dass ein Familienvorfahre namens Walter Teeling bereits 1782 in Dublin Whiskey brannte, mit Partnern die „Teeling Whiskey Company gründete mit dem erklärten Ziel, den Spirit of Dublin zurück in die alte Hauptstadt zubringen. Am 9. Juni 2015 war es dann soweit: Nach mehr als 120 Jahren eröffnete mit der Teeling Distillery wieder eine Whiskey-Brennerei in den Dublin Liberties, dem alten Arbeiterviertel der Hauptstadt, ihre Pforten.

In unserem Regal (9)

Tullamore

Tullamore, Grafschaft Offaly. 1829 von Michael Molloy gegründet.

Die Geschichte aus unserer gedruckten Karte

Einer der klangvollsten Namen unter den irischen Whiskey-Marken hat eine bewegte Geschichte, die aber prototypisch für so viele andere Marken von der grünen Insel ist, denn sie verbindet alte Geschichten mit der Hoffnung auf eine neue, große Zukunft. 1829 gründete Michael Molloy die Tullamore-Destillerie im gleichnamigen Ort in der Grafschaft Offaly, einer traditionellen Getreideanbauregion Irlands. Daniel Edmond Williams, der spätere Hauptgeschäftsführer, begann 1862 im Alter von 14 Jahren seine Ausbildung zum Brennmeister in der Destillerie und kreierte 1887 das Markenzeichen der Brennerei: Er fügte der Marke Tullamore seine Initialen D. E. W. hinzu. Bis 1954 wurde der Tullamore D.E.W. Whiskey dann in der ehemaligen Destillerie in Tullamore produziert. Nach der Schließung der Brennerei im Zuge des Destillerie-Sterbens in Irland wurde die Produktion in die Midleton und später in die Bushmills Brennereien verlagert. Doch 2010 erwarben William Grant & Sons Ltd. die Markenrechte. 2013 verkündete William Grant & Sons, dass sie eine komplett neue Großbrennerei bauen würde, in dem dann auch wieder der Tullamore D.E.W. produziert werden sollte. Der erste Spatenstich erfolgte im Herbst 2012, fast genau 60 Jahre nachdem die alte Tullamore Distillery ihre Tore schließen musste. Die neue Destillerie entstand außerhalb der Stadt Tullamore und seit September 2014 wird dort Whiskey produziert

In unserem Regal (6)

West Cork

Union Hall, ein Fischerdorf in West Cork. Drei Freunde gründeten sie 2003.

Die Geschichte aus unserer gedruckten Karte

Die Geschichte der West Cork Distillers (WCD) könnte als Blaupause für so viele neue Projekte in Irland dienen: Die WCD wurde 2003 von den drei Freunden Denis McCarthy, Ger McCarthy und John O’- Connell in Union Hall, einem kleinen Fischerdörfchen in West Cork, gegründet. Während Ger und Denis einst Fischer waren, hatte sich John als promovierter Forschungs- und Entwicklungswissenschaftler einen Namen bei großen Nahrungsmittel- und Getränkefirmen gemacht. Was die drei verband, war neben der Freundschaft seit Schultagen auch die Liebe zur Heimat und der stolzen Geschichte von West Cork als eines der Zentren für handwerklich gemachte Lebensmittel und Getränke. Gemeinsam gründeten sie die West Cork Distillers, und bereits ein Jahr später, 2004, flossen die ersten Tropfen. Die Produktionsanlagen wurden fast komplett selbst gebaut und auch das Team der West Cork Distillers ist einzigartig: Es besteht auch Fischern, Maschinenbauern, Installateuren, promovierten Lebensmittelingenieuren und einem Doktor für Laser-Technologie, und hat sich mittlerweile einen guten Namen als experimentierfreudiger und innovativer Hort für neuen irischen Whiskey gemacht.

In unserem Regal (6)